Matthias Stührwoldt's Plattdeutsche Geschichten

 

Matthias Stührwoldt wurde 1968 geboren und lebt seitdem in Stolpe, Kreis Plön, auf einem Bauernhof. Er ging in Stolpe und Plön zur Schule, lernte danach Landwirtschaft, leistete Zivildienst ab und absolvierte eine Ausbildung zum Erzieher. Zwischendurch hat er Birte kennen und lieben gelernt; sie sind seit 1991 verheiratet und haben fünf Kinder. 1998 übernahm er den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern, den er im Jahre 2002 auf ökologische Landwirtschaft umstellte. Aktuell bewirtschaftet er rund 70 Hektar und hält etwa 60 überwiegend schwarzbunte Milchkühe plus der weiblichen Nachzucht nach Bioland-Richtlinien.

 

Er war zwölf Jahre alt, als er zum ersten Mal erlebte, was er mit einem selbstgeschriebenen Text anrichten konnte. Im Deutschunterricht war die Hausaufgabe, einen Tag im Leben einer frei zu wählenden Person zu beschreiben. Er schrieb über einen Tag im Leben ihres Zuchtbullen, und sein Deutschlehrer brach vor Lachen zusammen, als er den Text vorlas. (Leider ist das alte Schulheft verloren gegangen.)

 

Seit etwa 1993 gehört er zum Autorenkreis der Unabhängigen Bauernstimme (bau.ernstimme.de), einer kleinen, alternativen Landwirtschaftszeitung, in welcher seine ersten Geschichten vom Landleben erschienen, seit 1998 regelmäßig. Im Jahre 2003 erschien sein erstes Buch „Verliebt Trecker fahren“, dem inzwischen einige gefolgt sind und hoffentlich noch folgen werden. Er schreibt auf Hochdeutsch und Plattdeutsch. Seit 2010 ist er auch Autor von plattdeutschen Radiogeschichten der NDR-Sendereihe „Hör mal`n beten to“. Außerdem schreibt  er in der „TAZ“ eine vierwöchentliche Kolumne mit dem Titel „Grünland“ sowie „Landgeschichten" in der „Tina Land und Leute".