Zum Kultur-Café-Nachmittag, Beginn 15 Uhr,  liest Autor  Manfred Henze aus seinem neuen Buch „Kaffhocker“.

 Er berichtet darin über wahre, spannende, erschütternde, aber auch humorvolle Kriminalfälle, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Provinz geschahen. 

 Ein totes Baby wird auf einer Müllhalde gefunden, eine couragierte junge Ehefrau rächt sich an ihren fremdgehenden Ehemann, Schlägereien bei Familienfeiern, Polizeibeamte zahlen es einem Querulanten heim, Prostitution, Zuhälterei und viele Fälle mehr lassen Neugierde und Nervenkitzel aufkommen.

Seine Fälle spielen in einer Zeit, wo zu den Alteingesessenen, den „Kaffhockern“, unzählige verzweifelte, geschundene Flüchtlinge und Vertriebene hinzukommen. Sie flüchteten vor Krieg, Armut, Gewalt und Not oder wurden vertrieben. Parallelen zu unserer heutigen sogenannten Flüchtlingsproblematik drängen sich auf. Damals wie heute waren die Neuen nicht überall willkommen und damals wie heute entstanden durch den Zuzug auch Konflikte.

 

Der Autor kennt sich in dem Metier aus, war er doch über 45 Jahre Polizeibeamter, die letzten 15 Jahre Chef der Neustädter Polizei. Nun ist er ehrenamtlicher Leiter des Vereins WEISSER RING für die gesamte Region Hannover, Deutschlands größter Organisation, die Kriminalitätsopfern hilft.