Neue Spinnräder dank der Fördermaßnahme „500 Land-Initiativen“

  

Die Handcrafting Gruppe in Rodewald freute sich über den Neuzugang von drei Spinnrädern. Lange hatte die Dozentin Svenja Rüffel nach guten, gebrauchten Spinnrädern Ausschau gehalten. Alte Spinnräder gibt es  viele, dies sind jedoch Flachsspinnräder, auf denen früher der Faden für das Leinen gesponnen wurde, bevor man es verwebte. 

 

Dank der Fördermaßnahme „500 Land- Initiativen“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, konnten Nähmaschinen, Spinnräder und Material im Kurs gestellt werden. 

 

Im Kurs versponnen wir Wolle von verschiedenen Schafrassen, so Rüffel. Da Wolle vom Material her viel dicker ist als Flachs, ist es für Anfänger sehr schwierig gleich zu Beginn einen dünnen, gleichmäßigen Faden zu spinnen. Dies braucht viel Übung. Jetzt bestand die Möglichkeit, diese Fertigkeit mit den modernen Spinnrädern mit extra großem Einzugsloch zu üben. Die großen Einzugslöcher der Spinnräder haben den Vorteil, dass man auch sehr dickes Garn herstellen kann. Es erleichtert das Erlernen der Spinntechnik am Anfang ungemein. Später, wenn man das Spinnen beherrscht, kann man durchaus auch auf Flachsspinnrädern einen schönen, schlanken Wollfaden spinnen.

 

Mittlerweile ist das erste integrative Handarbeitsprojekt für Flüchtlingsfrauen unter der Leitung von Svenja Rüffel und Brigitte Knust im Binderhaus in Rodewald abgeschlossen, an dem auch Frauen aus der hiesigen Gegend teilgenommen haben. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brigitte Knust und Svenja Rüffel